Schweiz Fakten Reiseplanung - So tickt die Schweiz!

Reiseplanung: 10 Dinge, die du ĂŒber die Schweiz wissen solltest 🇹🇭

Die Schweiz ist klein, politisch neutral und teuer. Soweit der gegenwĂ€rtige Konsens, wenn ĂŒber das kleine Land in Europa gesprochen wird. Doch wie ist es in der deutschsprachigen Schweiz zu leben? Eine Zugezogene erzĂ€hlt:

Auch wenn ich erst seit wenigen Wochen in ZĂŒrich bin, hab ich schon ĂŒber einiges die Schweiz und ihre Eigenheiten gelernt. Ein paar Dinge sind eher random facts, aber viele durchaus relevant, wenn man sich entscheidet hier hin zu reisen oder gar hier zu wohnen.

EINS: Alle hassen ZĂŒrich

ZĂŒrich zu hassen ist hier Volkssport. Warum kann mir jedoch niemand erklĂ€ren. Viele sage, es wĂ€re Neid, weil sich in der Schweiz alles um ZĂŒrich dreht. Viele pendeln jeden Arbeitstag nach ZĂŒrich oder mussten fĂŒr ihren Job hier hin ziehen. In der Redaktion, in der ich gerade arbeite, habe ich noch keinen echten ZĂŒrcher kennengelernt – alle zugezogen.

ZĂŒrich Opernhaus

ZWEI: Die Schweiz ist teuer

Surprise, surprise: ZĂŒrich ist teuer. ZĂŒrich ist sogar eine der teuersten StĂ€dte der Welt und auch im Rest des Landes gibt es nichts geschenkt. Besonders fĂŒrs Wohnen, in Restaurants und bei Transportmittel muss man hier tief in die Tasche greifen. Nach meiner Reise durch SĂŒdostasien ist das eine ganz schöne Umstellung.

Mit ein paar Tricks kann man hier allerdings auch einiges sparen. Mehr dazu bald auf dem Blog!

DREI: Und hat eine enorm hohe LebensqualitÀt

Eine Beurteilung des Beratungsunternehmens Mercer hat herausgefunden, dass ZĂŒrich zu den lebenswertesten StĂ€dten in Europa gehört. Nur Wien liegt einen Platz weiter vorn auf der Nummer eins. FĂŒr die Bewertung wurden Kriterien wie KriminalitĂ€t, politische StabilitĂ€t, Erholung und Ausbildung einbezogen.

Wer selbst durch ZĂŒrich schlendert, versteht sofort, woher die gute Bewertung kommt. ZĂŒrich ist sehr sauber und alles wirkt sehr geordnet und gesittet. Und auch die anderen StĂ€dte, dich ich bisher hier besucht habe, bestĂ€tigen diesen Eindruck.

Schweiz Bern hauptstadt

VIER: Hier gibt es ein sehr liberales Waffengesetz

Beim Thema Waffen steht sofort Amerika am Pranger, dabei ist das Waffengesetz in der Schweiz deutlich liberaler. Wer in der Schweiz seinen Wehrdienst ableistet, darf sein Sturmgewehr danach nĂ€mlich einfach behalten. Nur Munition gibt es fĂŒr die Waffe seit 2007 nicht mehr.

Daher gibt es in der Schweiz ziemlich viele Waffen, die meisten verstauben glĂŒcklicherweise daheim im Schrank. Die MentalitĂ€t gegenĂŒber Waffen ist allerdings nicht mit der USA vergleichbar.

FĂŒnf: Die Schweizer dĂŒrfen per Volksentscheid mitbestimmen

In der Schweiz gibt es direkte Demokratie, das bedeutet zum Beispiel, dass die Bewohner per Volksentscheid ĂŒber neue Gesetze abstimmen dĂŒrfen. So haben die Schweizer in den vergangen Jahren ĂŒber das Bedingungslose Grundeinkommen, sowie ĂŒber den Klimaschutz abgestimmt.

WĂ€hrend die Schweizer „Ja“ zum Verbot von Atomkraftwerken und Förderungen neuer Energie gesagt haben, gab es ein deutliches „Nein“ zum Bedingungslosen Grundeinkommen.

SECHS: Und sie sprechen vier Sprachen!

Die deutschsprachige Schweiz, sowie die französischsprachige Schweiz sind weit bekannt. Doch wusstest du, dass in der Schweiz auch romanisch und italienisch gesprochen wird?
Die verschiedenen Sprachen resultieren in kulturellen Unterschieden, so wirkt ZĂŒrich recht deutsch, wĂ€hrend Genf einen französischen Touch hat. Auf der Karte siehst du, in welchen Kantonen (= BundeslĂ€nder), was gesprochen wird.

SIEBEN: Die Schweiz ist nicht in der EU, aber im Schengen-Raum

Ihren Ruf als „neutrales Land“ verdankt die Schweiz auch ihrer Nicht-Mitgliedschaft in der EuropĂ€ischen Union. Das Schengener Abkommen haben sie trotzdem unterzeichnet. Das bedeutet, dass man als EuropĂ€er hier keine Grenzen passieren muss und den Pass beim Eintritt ins Land nicht vorzeigen muss. Nur Waren mĂŒssen an der Grenze ggf. durch den Zoll.

ACHT: Hier fÀhrt man Roller und Velo

Die Schweizer sagen Velo statt Fahrrad, was ich ziemlich sĂŒĂŸ finden. Vor allem fahren sie aber auch viel mit ihrem Zweirad. In ZĂŒrich ist mir außerdem aufgefallen, dass es sehr viele Motorrollerfahrer gibt, was in Deutschland ja eher jungen Erwachsenen vorbehalten ist. Das liegt wahrscheinlich auch daran, dass es hier so teuer ist. Aber gut finde ich es trotzdem!

Schweiz Stein am Rhein Architektur

NEUN: 25 Prozent AuslÀnderanteil

Durch die vielen internationalen Firmen, die in der Schweiz ihren Sitz haben (Hallo, Steuerparadies!), wird hier viel Englisch gesprochen. Und es leben rund 2 Millionen AuslĂ€nder in der Schweiz, was bei einer Gesamtbevölkerung von 8 Millionen Menschen rund 25 Prozent entspricht. Laut dem Bundesamt fĂŒr Statistik kommt der Großteil aus Deutschland, Frankreich und Italien.

ZEHN: Innovation

Die Schweiz ist nicht nur fĂŒr das Schweizer Taschenmesser bekannt. Auf der Rangliste des Global-Innovation-Index stand die Schweiz mehrere Jahre in Folge ganz oben.

Aber auch die Akzeptanz fĂŒr Innovation erlebe ich hier als sehr groß. Im Supermarkt wird am Self Check Counter bezahlt, die StĂ€dte sind voll mit Elektroautos und es gibt einen Bankautomaten fĂŒr Bitcoins. Die Schweiz, allen voran ZĂŒrich, zeigen sich gerne modern, sicher und zeitgemĂ€ĂŸ-

Bonus ELF: Marihuana ist hier legal

Der Verkauf und Konsum von Cannbis ist in dem kleinen Land legal. Allerdings nur, wenn der THC-Gehalt bei unter einem Prozent liegt. Das reicht nicht, um sich berauschen zu lassen. Den Stoff bekommt nur einfach im Supermarkt bei Coop oder Denner. Na sowas.

Habt ihr noch zusĂ€tzliche Fakten ĂŒber die Schweiz? Oder gibt es Dinge, die euch ganz besonders interessieren? Immer raus damit!

 

Touristen Einwohner

Einwohner haben keinen Bock mehr auf Tourismus: Das kannst du tun

Mailand, Mallorca, Melbourne: Viele Einwohner beliebter Reiseziele fĂŒhlen sich von Touristen und Reisenden gestört. Die StĂ€dte und Kommunen unterstĂŒtzen ihre Bewohner und machen Touristen den Urlaub schwerer. Was du als Reisender dafĂŒr tun kannst, das sich der Unmut gegenĂŒber Urlaubern wieder legt:

Spiegel Online berichtete kĂŒrzlich ĂŒber die bisher grĂ¶ĂŸte Demo gehen Massentourismus in Palma. Mehr als 3000 Bewohner Mallorcas Ă€rgern sich ĂŒber immer grĂ¶ĂŸere Scharen von Touristen, die sich schlecht benehmen und die Straßen verstopfen.

Auch Italien kĂ€mpft mit den Auswirkungen der vielen Besucher und greift zu Strafen und Verwahngeldern. Wie ntv berichtet, kostet kĂŒnftig schon ein Picknick am berĂŒhmten Trevi-Brunnen bis zu 450 Euro. Noch schlimmer trifft es die Stadt Venedig, deren Fundament durch die Kreuzfahrtschiffe beschĂ€digt wird (Augsburger Allgemeine) und massiv ins BedrĂ€ngnis gerĂ€t, die Stadt vor weiteren SchĂ€den zu bewahren.

Australien gilt als beliebtestes Land fĂŒr Work-and-Travel-Abenteuer, aber auch hier haben die Einwohner langsam genug von den vielen Rucksack-Touristen. Seit Anfang des Jahres mĂŒssen Reisende, die in Australien arbeiten, 15 Prozent Steuern auf ihre EinkĂŒnfte zahlen. Ab dem ersten verdienten Cent (ntv).

Backpacker sind nicht die besseren Touristen

Besonders Backpacker legen viel Wert auf die Unterscheidung zwischen Reisenden und „normalen Touristen„. Die Annahme, dass Backpacker, Traveler und Weltenbummler besser sind, ist aber schlicht falsch. Oft sind es die Rucksacktouristen, die lange in einem Ort bleiben und dadurch die Wohnungspreise in die Höhe treiben. Sie selbst profitieren von den gĂŒnstigen Preisen in Chiang Mai oder Bali, geben aber nichts an die lokale Gemeinschaft zurĂŒck.

Das kannst du tun

Beim Reisen geht es um Respekt, Toleranz und VerstĂ€ndnis. Als Besucher kommst du in ein fremdes Land. Das heißt, du bist derjenige, der sich anpassen muss. Dabei ist es egal, ob du nach Indien oder Italien verreist. Jedes Land ist einzigartig und anders, wodurch du dich ĂŒber jedes Land gesondert informieren musst. Auch wenn Mallorca scherzhaft als 17. Bundesland gilt, gilt die Anpassung auch fĂŒr naheliegende Urlaubsziele.

EINS: Informiere dich ĂŒber Sitten und BrĂ€uche

In Thailand berĂŒhrt man niemanden am Kopf, in Japan ist direkter Augenkontakt unangemessen, in Indonesien zieht man Schuhe und Socken aus, wenn man HĂ€user betritt.

Manche Dinge kennt man aus dem Gesellschaftsunterricht oder aus Filmen, andere sind ganz neu, wenn man in ein fremdes Land kommt. Es gibt zahlreiche Möglichkeiten, um sich vorab ĂŒber andere LĂ€nder zu informieren. Eine tolle erste Möglichkeit sind die Grafiken von Wandershare.com.

ZWEI: BeschÀftige dich mit Kultur und Geschichte

Kambodscha erholt sich noch heute von der Herrschaft der Khmer Rouge, die Iren mussten lange um ihre UnabhĂ€ngigkeit von Großbritannien kĂ€mpfen. Die Vergangenheit prĂ€gt die Zukunft und erklĂ€rt die Gegenwart. Dass Phnom Penh aussieht, wie eine kommunistische Stadt der Vergangenheit, liegt daran, dass die Stadt unter der FĂŒhrung von Pol Pot eine Geisterstadt war und die Bevölkerung aufs Land gezwungen wurde.

Um dich mit der Geschichte eines Landes oder einer Stadt auseinanderzusetzen, reicht meist ein Museumsbesuch. Die nationalen Museen sind oft kostenfrei oder gegen eine geringe GebĂŒhr zu besichtigen. In vielen StĂ€dten gibt es auch Tagestouren, die dich an die bedeutenden StĂ€tten der Vergangenheit bringen. Nutze diese Möglichkeit vor Ort, um zu verstehen warum ein Land so ist, wie es ist.

DREI: Die Nachfrage bestimmt das Angebot

Viele Attraktionen werden extra fĂŒr Touristen angeboten. „Machen doch alle“ wirst du dir denken, „ist doch nicht so schlimm“. Das kann Elefantenreiten oder das Streicheln von Tigern sein. Ja, du bist im Urlaub und willst etwas erleben, aber muss es wirklich auf den Kosten von anderen Lebewesen geschehen?

GrundsĂ€tzlich gilt: Sei kritisch, wenn es um touristische Attraktionen geht. Gerade in Asien wird versucht aus allem Geld zu machen und schon mit deiner Aufmerksamkeit unterstĂŒtzt du diese Praktiken.

VIER: Beobachte und adaptiere Verhalten

Als ich letztes Jahr im August nach Indonesien kam, war ich verunsichert. Schon das StraßenĂŒberqueren ist komplett kontrĂ€r zu Deutschland. Je tiefer ich in die indonesische Kultur eintauchte, desto mehr Verhaltensweisen entdeckte ich. Ich hab beobachtet, es nachgemacht, mich angepasst.

Bald habe ich mit den Fingern gegessen, auf der Straße meine Schultern und Knie bedeckt gehalten und beim Reden und Verstehen die gleichen Laute gemacht wie meine indonesischen Freunde. Dadurch wird das Erlebte nicht nur intensiver, sondern die Einwohner des Landes respektieren dich mehr und freuen sich, weil du dich anpasst.

FÜNF: Hinterlasse einen kleinen Footprint

Klimaneutrales Reisen klingt zu schön um wahr zu sein – und ist es auch. Das bedeutet aber nicht, dass man dieses Bestreben gleich vergessen sollte. Der ökologische Fußabdruck wird aus ErnĂ€hrung, Wohnen, MobilitĂ€t und Konsum berechnet und zeigt auf, wie viele Ressourcen du verbrauchst und was du in der Welt zurĂŒcklĂ€sst.

Wenn ich im Ausland bin, esse ich fĂŒr gewöhnlich deutlich mehr Fleisch als in Deutschland, weil ich die nationalen Gerichte probieren möchte. Außerdem fahre ich viel Bus und Bahn, weil ich schließlich einiges sehen möchte. In den StĂ€dten selbst, bewege ich mich jedoch zu Fuß.

Ich kaufe keinen touristischen Schnick-Schnack und achte auch darauf, dass meine Unterkunft weder ein dauerhafter AirBnB ist, noch ein maßloses Luxus-Hotel. Das sind alles Kleinigkeiten, die vor Ort einen großen Einfluss haben können. Genieße deine Reise, aber versuche dich nachhaltig zu verhalten. 

SECHS: Bedenke die Ressourcen

Wie Tourism Watch berichtet, fĂŒhrt der boomende Tourismus auf Bali zu einer bedrohlichen Wasserknappheit. 65 Prozent des verfĂŒgbaren Wassers auf der indonesischen Insel wird fĂŒr touristische Zwecke verbraucht – zu Lasten der Landwirtschaft.

Palms are friends

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Auch am Mittelmeer gibt es Probleme, das SĂŒĂŸwasser wird knapp. Auch hier ist der unkontrollierte Tourismus Schuld.  Unter den gefĂ€hrdeten Regionen befinden sich die marokkanische MittelmeerkĂŒste, die Balearen, Sardinien und Korsika (WWF).

Eine nachhaltige und bewusste Urlaubsplanung erfordert es, sich mit Ressourcenknappheit auseinanderzusetzen. Wobei hier auch die Gesetzgebung, sowie die Tourismusbranche gefragt ist, mehr zu informieren und die entsprechenden Gebiete besser zu schĂŒtzen. Du selbst kannst dich einfach im Vorfeld informieren und so entsprechende Ziele vermeiden.

SIEBEN: Schaue dir die Tourismus-Zahlen an

Die Anzahl der Touristen hÀngt mit dem Bestand der Ressourcen zusammen, ist aber nicht die einzige Auswirkung von Massentourismus. Und eigentlich trÀumen wir doch alle von menschenleeren StrÀnden und ein bisschen Wildnis.

Wir legen unser Badetuch zwischen hundert andere, die aussehen wie unseres. Dabei ertragen wir diese Massen kaum.

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Opodo gibt an, dass 2016 Spanien, die TĂŒrkei und Griechenland besonders beliebt bei Urlaubern waren. Anstatt wie Tausende andere dorthin zu fahren, kannst du dich nach anderen Reisezielen umschauen, die nicht so ĂŒberlaufen sind. Andere ReiselĂ€nder sind oft leerer, gĂŒnstiger und tun viel fĂŒr den Tourismus vor Ort.

ACHT: Zahle faire Preise

Urlaub zum SchnĂ€ppchenpreis – Portale wie Urlaubspiraten und Urlaubsguru machen es möglich. Also quetschen wir uns mit 150 anderen SchnĂ€ppchenjĂ€gern in ein kleines Flugzeug ohne Beinfreiheit, halten eine 10-Stunden Zwischenlandung aus, um dann in einem Pauschalhotel einzukehren.

Ich freue mich auch ĂŒber einen Schnapper und wenn ich FlĂŒge und UnterkĂŒnfte buche, vergleiche ich selbstverstĂ€ndlich auch. Aber knauserig sollte man nicht sein. Wenn du dir leisten kannst, Emirates 600 Euro fĂŒr einen Flug nach Indonesien zu bezahlen, solltest du auch im Land selbst ein bisschen Geld lassen und die lokale Wirtschaft unterstĂŒtzen.

FĂŒr den Eintritt im Borubudur-Tempel in Yogyakarta zahlen IndonesierInnen 30.000 Rupiah, Touristen zahlen 260.000 Rupiah (15 Euro). Das ist ein deftiger Preisunterschied. DafĂŒr besucht man aber einen der schönsten Tempel der Welt und unterstĂŒtzt ein Schwellenland, das UnterstĂŒtzung wirklich nötig hat.

Wenn wir verreisen profitieren wir oft von der prekĂ€ren wirtschaftlichen und politischen Lage des Landes. Ob Griechenland, TĂŒrkei oder eben Indonesien. Deswegen solltest du im Ausland nicht um jeden Euro feilschen, sondern auch den Leuten vor Ort etwas gönnen.

NEUN: Mache keine unnötigen Reisen

FĂŒr mich die vielleicht wichtigste Regel, wenn es ums Reisen geht: Reise nur an Ort, die dich wirklich interessieren. Zum Shoppen nach London, zum Kiffen nach Amsterdam und Party machen in Thailand gehört fĂŒr manche Leute vielleicht auf die Bucket List – einmal reicht dann aber auch. Ebenso bescheuert ist es, nur fĂŒr einen weiteren Stempel im Reisepass ein Land „mitzunehmen“. Such dir deine Reiseziele bewusst aus, dann kann nicht viel schief gehen 🙂

Schottland Rundreise

Reiseroute: 10 Tage Irland, Schottland und England

Es muss nicht gleich eine einjĂ€hrige Weltreise sein. Auch wenig Zeit bietet viel Raum fĂŒr Abenteuer. Ich bin 10 Tage mit einer Freundin durch Irland, Schottland und England gereist und komplett begeistert, wie viel wir sehen konnten.

Irland: Dublin, Galway, Cliffs of Moher, Baby Cliffs

Irland hat mich enttĂ€uscht. Das kleine Land ist zwar charmant, aber nicht besonders abwechslungsreich. GrĂŒne Wiese, Schafe, Burgen und Steine prĂ€gen die Landschaft. Dazu kommt der mĂŒrrische Regen und der allseits bedeckte Himmel. Trotzdem ist Irland charmant, aber fĂŒr mich kein Must-See.

Dublin haben wir an einem Tag per Fuß erkundet. Die Stadt ist klein und durch die vielen kleinen Pubs schon sehenswert. FĂŒr den zweiten Tag haben wir vorher eine Tour gebucht, die uns zu den Cliffs of Moher (schön, aber sehr ĂŒberlaufen), den Baby Cliffs und nach Galway gebracht hat. Touri-Touren werden ja oft belĂ€chelt, diese Tour fand ich aber sehr sinnvoll, weil wir nur wenig Zeit fĂŒr Irland eingeplant hatten.

Schottland: Glasgow, Edinburgh und die Highlands

Schottland hingegen hat mich einfach nur umgehauen. Hier hatte ich aber auch kaum Erwartungen, weil ich mich vorher kaum informiert hatte 🙊 Wer Europa bereisen möchte, sollte unbedingt nach Schottland fahren. Hier gibt es spannende StĂ€dte wie Glasgow und Edinburgh, beeindruckende Natur in den Highlands und viele Drehorte aus den Harry-Potter-Filmen.

Unser Couchsurfing-Host in Glasgow hat uns spontan mit auf einen Tagestrip in die Highlands genommen. Dadurch haben wir an einem Tag viel sehen können. Unter anderem Loch Lomond, Loch Ness, Fort William und Glenfinnan. Ich kann dringend empfehlen selbst mit dem Auto oder Motorrad zu fahren und keine Tour zu buchen. Nur ein bisschen mehr Zeit wĂŒrde ich mir das nĂ€chste Mal nehmen. Alles an einem Tag zu sehen ist einfach etwas zu anstrengend und man kann die Schönheit kaum noch genießen.

England: Nottingham und Matlock Bath

Unser Hauptziel fĂŒr die Reise war Nottingham. Dort lebt momentan ein indonesischer Freund von uns, den wir besucht haben. Nottingham ist kein typisches Reiseziel, sondern eine Studentenstadt. Zahlreiche gĂŒnstige Restaurants, Bars und Secondhand-LĂ€den warten hier. Außerdem die University of Scotland und die Trent University.

Von Nottingham waren wir nur eine Zugstunde von der niedlichen Kleinstadt Matlock Bath entfernt. Ein echter Geheimtipp, wo wir die Heights of Abraham erwandert sind, eine Cave besichtigt haben und ein Feuerwerk genießen konnten. Der perfekte Abschluss unseres Trips!

Transport, Essen und Leute

Der Pound und der Euro liegen derzeit fast gleichauf, wodurch Großbritannien kein gĂŒnstiges Reiseziel ist. Allerdings bieten Tesco und sĂ€mtliche Restaurants „Meal Deals“ an, sodass man doch recht gĂŒnstig essen kann. Durch die gute Infrastruktur durch Nah- und Fernbusse ist man in Großbritannien sehr mobil. Mit sn-ap Travel, dem National Express und City Link kommst du zĂŒgig von A nach B. Allerdings solltest du hier frĂŒh buchen, da es kurzfristig teuer werden kann.

Richtig begeistert bin ich von der Freundlichkeit der Iren, Briten und Schotten. Wer aus dem Bus aussteigt, bedankt sich beim Busfahrer und wenn wir uns mal wieder verirrt hatten, hat uns immer jemand geholfen. So macht Reisen Spaß!

Großbritannien England Karte

Warst du auch schon in Irland oder Großbritannien reisen? Was hat dir am meisten gefallen?

Hasdrubal Tunesien

Verscherbel mir die Welt: Warum Urlaubsguru und Co dem Reisen schaden

Websites wie Urlaubsguru, Urlaubspriraten und Co locken mit Schleuderpreisen. FĂŒr wenig Geld geht es nach Spanien, Bali oder New York. Dabei werden SehnsĂŒchte geweckt, die wir gar nicht haben.

Reisen ist ein Privileg

Reisen ist ein teurer Spaß. Auch wenn SĂŒdostasien und SĂŒdamerika durch gĂŒnstige Preise auf schmale Budgets passen, bleibt Reisen ein Privileg. Zeit, Geld und Energie mĂŒssen zusammenspielen, damit die Reiselust auch ausgelebt werden kann. Hier setzen SchnĂ€ppchenportale fĂŒr Reisen an. 3 Tage Rom gibt es fĂŒr 112 Euro, fĂŒnf Tage im Luxus auf Kos fĂŒr 584 Euro.

Die Welt sehen zu können ist großartig. Es schĂ€rft die Sinne, festigt die Persönlichkeit und macht dich vor allem offener fĂŒr andere Kulturen. Gleichzeitig schaden die durch Reisen verursachten Emissionen dem Klima. Hotels und Resorte treiben Preise in die Höhe und vertreiben die Einheimischen aus der jeweiligen Region. Deswegen solltest du bewusst reisen und es nicht nur als Mission Passport verstehen.

Still can’t get over the color of the water 😍

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SchnĂ€ppchenseiten schaffen SehnsĂŒchte

Die Suche nach gĂŒnstigen Reise ist verstĂ€ndlich. Urlaub sollte schließlich keine Frage des Einkommens sein, sondern steht allen Menschen zu. Allerdings bieten gerade die SchnĂ€ppchenseiten selten das Angebot zu den Konditionen, die wir uns eigentlich ertrĂ€umt haben. Aus Backpacking in Kambodscha wird so All-Inclusive in Thailand, die Erkundung von Malta zum Strandurlaub in Spanien.

Wir erfĂŒllen also gar nicht unsere wahren ReisewĂŒnsche und treten zu spannenden Individualreisen an, sondern pressen uns in ein vorgefertigtes Reise-Korsett. Klar, das Angebot kann genau deinen WĂŒnschen entsprechen und auf dich abgestimmt sein. Oftmals geht es aber eben doch nur um Strand und Sonne; und das möglichst gĂŒnstig.

Reisen wird so zur Trash-Ware am Fließband, anstatt zum außergewöhnlichen Erlebnis. Das Privileg wird zum normalen Wochenendprogramm. Wenn alles gĂŒnstig und schnell zu haben ist, konzentrieren wir uns nicht mehr auf einzelne Erlebnisse und schĂ€tzen das Reisen nicht mehr. Je geht nur noch um mehr. Mehr Meer, mehr Stempel im Pass, mehr Selfies vor SehenswĂŒrdigkeiten.

Nachhaltigkeit: Fehlanzeige

Flugreisen sind generell nicht nachhaltig. Die gĂŒnstigen Preisen kommen auf Urlaubspiraten und co oft zustande, in dem GabelflĂŒge und Stop-Over FlĂŒge angeboten werden. Anstatt des direkten und schnellsten Weges gibt es also oft mehrere Zwischenstops. Da bei GabelflĂŒgen die Startflughafen ein anderer als der Zielflughafen ist, kommt zudem noch mindestens eine lĂ€ngere Fahrt mit Bus oder Bahn hinzu.

Tourismus, egal, wie nachhaltig man sich verhĂ€lt, ist ein ökologisches Problem. Reisende steigern MĂŒll, das Verkehrsaufkommen und verdrĂ€ngen durch Hotelanlagen, Clubs u.Ă€. die Einheimischen aus den Orten. Daher sollte man diese Gleichung, die zu Lasten der Umwelt fĂ€llt, zumindest moralisch ausgleichen. Zum Beispiel, in dem nur an Orte reist, die dich interessieren. Und indem du den Urlaub in dem Land nutzt, um deinen Horizont zu erweitern. Damit löst du nicht das Klimaproblem, aber die Reise hatte zumindest einen ideellen Wert.

Bekommt das Reisen bald Image-Probleme?

Die Tourismusbranche ist eine der grĂ¶ĂŸten der Welt. Und auch in meinem Freundeskreis wird die Reiselust immer grĂ¶ĂŸer, Backpacking wird beinahe normal. Leider bleibt die ethische und ökologische Verantwortung dabei schnell auf der Strecke.

Wir mĂŒssen dringend bewusster und ĂŒberlegter reisen. Mehr unsere nahe Umgebung entdecken als in die Ferne zu fliegen. Uns vor Ort besser und respektvoller verhalten, sowie Reiseveranstalter, Hotels und Co kritischer auswĂ€hlen.

Reisen ist einfach und sogar erschwinglich, wenn man es geschickt anstellt. Doch die wahren Kosten sollte nicht unsere Welt tragen.

 

MyMaps Google Tutorial

Tutorial: Interaktive Karten mit Googles MyMaps erstellen

Egal, ob ich ĂŒber meine Reiseroute in SĂŒdostasien berichte oder ĂŒber die lebenswertesten StĂ€dte auf der Welt: Immer binde ich MyMaps ein, um dir zu zeigen, worĂŒber ich gerade schreibe. Als Reiseblogger ist das unheimlich nĂŒtzlich. Doch auch wenn du von deinen liebsten CafĂ©s in der Heimat schreibst, helfen Karten dir, deine Inhalte zu visualisieren.

MyMaps ist ein kostenloses Tool von Google, das auf Google Maps basiert. Es ermöglicht dir, Orte zu markieren, Routen zu erstellen und einzelne Elemente zu kennzeichnen. Heute möchte ich dir die Basics beibringen, damit du in Handumdrehen deine eigenen Karten mit MyMaps kreieren kannst.

Karten mit MyMaps erstellen

EINS: Um Karten erstellen zu können, brauchst du einen Google Account und besuchst die Seite mymaps.google.com. 

ZWEI: Gebe deiner Karte einen aussagekrÀftigen Namen.

DREI: Lokalisiere die ersten Orte, die du markieren möchtest. Du kannst LĂ€nder, StĂ€dte oder auch SehenswĂŒrdigkeiten markie  ren. Also alles, was du auch bei Google Maps finden kannst.

MyMaps Orte finden und hinzufĂŒgen

VIER: Ordne deine markierten Orte, weisen ihnen Symbole zu und werde kreativ.

a. Ordne die Orte in Ebenen und Reihenfolge

b. Weise Symbole zu

c. Ändere die Struktur der Karte

FÜNF: Mach deine Karte öffentlich.

SECHS: Bette deine Karte in deinen Blog oder deine Website ein.

Gestaltungsmöglichkeiten der Karte

Wie du schnell feststellen wirst, gibt es viele Möglichkeiten, die Karte schöner und hilfreicher zu gestalten. Du kannst zum Beispiel die Optik der Karte Ă€ndern, fĂŒr jeden Ort ein bestimmtes Symbol hinzufĂŒgen und auch eigene Bilder hochladen.

Am besten markierst du in der Karte alle Orte, die du in deinem Blogpost erwÀhnst. So werden Entfernungen und Besonderheiten der Region oder des Landes besonders deutlich. Die höchste PrÀmisse sollte die Nutzerfreundlichkeit sein. Das bedeutet: Markiere die relevanten Punkte und nicht alles, was dir in den Sinn kommt. Benutze verstÀndliche Symbole und benenne deine Karten und Ebenen so, dass andere Nutzer verstehen, was du meinst.

Nutzt du auch Karten, um deine Abenteuer zu visualisieren? Oder hast du Fragen zu MyMaps?

 

Raja Ampat Papua Indonesien

Raja Ampat: Das letzte Paradies in Indonesien

UnberĂŒhrte Natur, weiße SandstrĂ€nde und tĂŒrkises Wasser. Raja Ampat wird zurecht von vielen als „das letzte Paradies“ bezeichnet. Mit meinem Besuch der Inselgruppe von Papua in Indonesien habe ich mir einen Traum erfĂŒllt. Und ein richtiges Abenteuer abseits des Massentourismus erlebt.

Raja Ampat Boattour

30 Grad, leuchtender Sand, glitzerndes Meer und tausende Menschen, die wie Sardinen eng aneinander am Strand liegen. Dieses Bild hatte ich vor ein paar Monaten noch vor Augen, wenn ich an Strand und Meer dachte. Was fĂŒr Mallorca und die KĂŒste Italiens wohl stimmt, ist in Asien anders. Hier gibt es sie noch, die verlassenen StrĂ€nde und Buchten; die Geheimtipps.

Einer dieser Geheimtipps ist Raja Ampat. Wer diesen Namen in Indonesien fallen lĂ€sst, wird in leuchtende Augen schauen. Die Inselgruppe kennt in Deutschland so gut wie niemand, in Indonesien gilt Raja Ampat als „das letzte Paradies„. Dennoch schaffen es nur wenige Einheimische zu den Inseln. Laut der Jakarta Post zĂ€hlt Raja Ampat nur 20.000 Touristen im Jahr. Denn der Weg nach Raja Ampat ist umstĂ€ndlich und es gilt als teuer. Aber eben auch als wunderschön!

Anfahrt nach Raja Ampat

Das grĂ¶ĂŸte Abenteuer an Raja Ampat ist wahrscheinlich die Anfahrt. Um zu den Inseln zu kommen, muss man zunĂ€chst nach Sorong fliegen. Sorong, die Hauptstadt von Papua, hat allerdings nur einen Domestic Airport. Man muss also ĂŒber Jakarta oder aus Makassar reinfliegen. Ich bin von Bali ĂŒber Makassar geflogen. Dazu kommt, dass die Flugzeiten nicht aufeinander abgestimmt sind. Ich saß also ĂŒber Nacht acht Stunden im Flughafen von Makassar fest.

Um sieben Uhr morgens landete ich in Sorong. Die nĂ€chste FĂ€hre sollte erst in ein paar Stunden gehen, ich wollte mir die Zeit in einem Cafe vertreiben. Am Flughafen in Sorong gibt es allerdings gar nichts. Nach der Ankunftshalle folgt sofort der BĂŒrgersteig und schließlich der Besucherparkplatz. Keine Shops oder Cafes, nur ein kleines ATM-Center. Bei meinem kleinen Abstecher in die Stadt wurde ich von den Einheimisch angeschaut wie ein verrĂŒcktes Alien. Denn im Flughafen-Vorort verirrt sich sonst wohl nie ein Tourist.

Also zurĂŒck zum Flughafen. Dort warten dutzende Taxifahrer auf dich. FĂŒr 100.000 Rupiah (ca. 7 Euro) bringen sie dich zum Hafen. Ein Motorbike bekommst du schon fĂŒr 50.000 Rupiah.

Der Hafen von Sorong ist Ă€hnlich trostlos. Dort konnte ich nach etwa einer Stunde Warten mein Ticket fĂŒr die FĂ€hre fĂŒr 130.000 Rupiah kaufen. Danach hieß es noch einmal drei Stunden warten bis die FĂ€hre eintrifft. Mit der FĂ€hre geht es dann drei Stunden nach Waisai zum Hafen. Durch das ewige Warten war ich also gute 24 Stunden unterwegs.

Beim Verlassen der Insel wird es Ă€hnlich langwierig. Die FĂ€hre kommt erst gegen Nachmittag in Sorong an, die FlĂŒge aus Sorong gehen aber am Vormittag. Daher musste ich eine Nacht in Sorong verbringen. Über Traveloka bin ich gĂŒnstig auf das City Home Stay gestoßen. In HotelnĂ€he schwelgt man da nicht gerade in Luxus, aber hat doch alles, was man fĂŒr eine Nacht braucht.

Lohnt sich Raja Ampat?

Raja Ampat Indonesien

Die Anfahrt nach Raja Ampat ist wirklich anstrengend und als Alleinreisende auch nicht ganz ohne. Auf der FĂ€hre waren vielleicht noch drei andere Nicht-IndonesierInnen, so dass man sich wirklich sehr allein fĂŒhlt. FĂŒr Angsthasen ist das nichts und heute weiß ich selbst nicht, wie ich das nervlich ausgehalten habe, ganz allein, ĂŒbernĂ€chtig und mit leerem Smartphone-Akku im trostlosen Hafen von Sorong zu sitzen und nicht in mich zusammenzubrechen.

Dazu kommt die Warterei – am Flughafen, am Seehafen und schließlich in der FĂ€hre. Doch fĂŒr die Strapazen wurde ich belohnt. Die Natur in Raja Ampat ist herrlich. Beinahe unberĂŒhrt erscheinen die ganzen Inseln grĂŒn, das Wasser leuchtet tĂŒrkis. Raja Ampat ist einfach wunderschön und ruhig.

Ich war viel Schnorcheln und habe nie zuvor so eine farbenfrohe Unterwasserwelt gesehen. Riesige Korallen, viele bunte Fische und klares Wasser. Die Artenvielfalt in Raja Ampat ist sogar grĂ¶ĂŸer als in Australiens Great Barrier Reef, zudem sind die Korallen noch nicht so gefĂ€hrdet wie in Australien.

Traditional Market Raja Ampat

Mein Tourguide hat mich zu menschenleeren StrĂ€nden gebracht. Mit dem Motorroller sind wir kilometerweit ĂŒber kleine Straßen gebrettert, umgeben nur von GrĂŒn. Diese pure Schönheit der Natur ist kaum zu beschreiben und schlecht festzuhalten. Fotos können nicht an das Erlebte und Gesehen heranreichen.

Schon jetzt gibt es auf Raja Ampat viele kleine Dive Resorts. Die Inselgruppe wird sich allzu schnell nicht zum Touristenmagneten entwickeln, aber sicherlich stark verĂ€ndern. Ein paar Jahre wird „the last Paradise“ also noch so wunderschön bleiben. Ich hoffe, ich schaffe es in der Zeit noch einmal ein paar Freunde zusammenzutrommeln und Raja Ampat erneut zu entdecken. Es gibt noch viel zu sehen! Gleichzeitig muss ich aber sagen, dass sich Raja Ampat vor allem fĂŒr Taucher lohnt. Ich habe leider keinen Tauchschein und daher viel verpasst.


7 Monate SĂŒdostasien – Meine Reiseroute


Was ist Raja Ampat

Raja Ampat gehört zu Indonesiens Provinz Papua und liegt weit im Osten des Landes hinter den Molukken. An der Ostseite grenzt Papua an das Land Papua-Neuguinea. Der Name Raja Ampat (dt: Vier Könige) bezieht sich auf die vier Hauptinseln Waigeo, Misool, Salawati und Batanta. Insgesamt gehören aber etwa 1800 Inseln zu Raja Ampat. Ich war auf Waigeo in Waisai.

Obwohl die offizielle Amtssprache in Indonesien Bahasa Indonesia ist, wird diese von vielen Menschen in Papua nicht gesprochen. Typisch fĂŒr Indonesien haben viele Inseln und Dörfer eine eigenstĂ€ndige Kultur und eine eigene Sprache, die sich stark vom Rest Indonesiens unterscheiden kann. Wer Indonesisch spricht, kann sich also nicht unbedingt ĂŒberall auf Raja Ampat mit Einheimischen verstĂ€ndigen.

Raja Ampat Sunset

Tipps fĂŒr Raja Ampat

  • Verschaffe dir vorher einen guten Überblick ĂŒber die verschiedenen Inseln, damit du planen kannst, was du sehen möchtest
  • In Raja Ampat braucht man in jedem Fall ein Tourguide, weil man allein nicht weit kommt und es auch viel zu teuer wĂ€re. Am besten kontaktierst du schon vor deiner Reise deine Unterkunft und erkundigst dich nach Touren
  • In Sorong unbedingt noch einmal Geld abheben. In Waisai gibt es zwar ATMs, aber woanders ist das nicht garantiert
  • In vielen Guesthouses und Homestays gibt es kein Wifi. Vorher deswegen alles gut planen und notieren!
  • Die FĂ€hre kommt immer in Waisai am Hafen an und die meisten UnterkĂŒnfte holen dich dort auch ab. Vorher trotzdem checken, ob das geregelt ist!
  • Einen FĂ€hrenplan  gibt es zwar, allerdings darf man diesem nicht zu viel Glauben schenken. Zeiten Ă€ndern sich gerne spontan.
  • Generell gilt fĂŒr Raja Ampat: Planung ist alles. Hier gibt es keinen Mitlauf-Tourismus, dir werden keine Angebote vor die FĂŒĂŸe geworfen. Man muss selbst schauen, wo man bleibt
  • Raja Ampat ist ein Taucherparadies und lohnt sich daher auch fĂŒr Taucher besonders
  • Allein fĂŒr An- und Abfahrt solltest du je einen Tag einplanen.
Koh Rong Samloem in Kambodscha

Koh Rong Samloem: Mit der Sonne leben in Kambodscha

Den ganzen Tag barfuss unterwegs zu sein hat schon was. In Koh Rong Samloem dreht sich die Welt noch langsam. Ich bin in der M’Pay Bay gelandet, ein Urlaubsparadies, das mehr an ein kleines Fischerdorf erinnert. Kein Spur von Massentourismus, Gentrifizierung oder anderen Modewörtern. Eine kleine Idylle kurz vor der KĂŒste Kambodschas.

Eine Ruheoase in Kambodscha

Koh Rong Samloem ist die kleine Schwester der Partyinsel Koh Rong und das genaue Gegenteil. “Live by the sun” klingt ein bisschen doof, ist aber genau das, was die Insel ausmacht. Morgens wird man von der Sonne geweckt, abends wird es frĂŒh dunkel, so dass ich immer gegen 10 Uhr im Bett war. Man isst wenn man Hunger hat, wandert umher und bleibt da, wo es einem gefĂ€llt. Zeit spielt keine Rolle.

Ich war vier Tage auf der Insel und habe sie vor allem liegend und schaukelnd in der HÀngematte verbracht. Nirgends lÀsst sich so gut abschalten wie an menschenleeren StrÀnden. Ohne störende GerÀusche von Autos. Nur das Meer und ich.

Koh Rong Samloem Paradies

Die Anreise nach Koh Rong Samloem

Von Sihanoukville fahren tĂ€glich mehrere FĂ€hren nach Koh Rong Sanloem, aber auch nach Koh Rong Island und anderen Inseln. Ich haben online ein Ticket (Hin-und ZurĂŒck) fĂŒr 20 Dollar bei GTVC Speedboat gekauft. Einen Tag bevor man zurĂŒck auf das Festland möchte, kann man einfach im Office Bescheid sagen. Den Treffpunkt fĂŒr die Abfahrt habe ich auf der Karte markiert. Von dort wirst du dann mit einem Kleinboot zum Speedboat gebracht.

Achtung: Bei der RĂŒckfahrt hatte ich etwas Probleme, weil die Firma nicht mit dem großen Andrang fertig wurde. Ich kam also deutlich spĂ€ter wieder in Sihanoukville an als geplant. Deswegen unbedingt die RĂŒckfahrt mit großzĂŒgigen Puffer planen!

Die Crew des Speedboats hat uns in Koh Rong Samloem am markierten Ankunftspunkt herausgelassen. Leider ist dieser Teil der Insel nicht der Teil, wo mein Hostel stand. Doch auch dafĂŒr gibt es eine Lösung.

Jeden Nachmittag kommt gegen 17 Uhr das Suppy Boat, das Lebensmittel, GetrĂ€nke, aber auch ElektrogerĂ€te auf die Insel bringt. FĂŒr 5 Dollar nimmt die Crew dich mit und setzt dich an anderen Teilen der Inseln ab. Ich musste zur M’Pay Bay. Die Fahrt dorthin dauerte rund 1 1/2 Stunden, da das Boot auch an anderen Buchten hĂ€lt. DafĂŒr lernst du aber kennen, wie die Lebensmittelverteilung in Kambodscha funktioniert. Die Show ist auf jeden Fall 5 Dollar wert.

Bei der RĂŒckfahrt bin ich ganz schön ins Schaukeln gekommen. Auch morgens fĂ€hrt ein Supply Boat, auf das ich wieder gesprungen bin. Allerdings gab es ein riesiges Unwetter, so dass wir uns bald alle festhalten mussten und verdammt nass wurden.

Supply Boat Anfahrt Koh Rong Samloem

Koh Rong Samloem: M’Pay Bay

M’Pay Bay begrĂŒĂŸt dich schon am Pier mit vielen Bars und Restaurants. Dadurch ist der erste Eindruck sehr touristisch. Doch das tĂ€uscht. M’Pay Bay ist mehr wie ein kleines Dorf, in dem Einwohner und Reisende Seite and Seite leben. Es gibt kein Hotel, nur ein paar kleine Hostels und ein Resort am Rande.

Hostels versprechen generell keinen Luxus. In Asien bekommt man fĂŒr ein paar Euro in der Regel aber ganz anschauliche Dorm-Rooms. Auf Koh Rong Sanloem sieht das ein bisschen anders aus. Mein Hostel, Yellow Moon, bestand aus BaumstĂ€mmen, Blech und Stroh. Die Betten haben bei der kleinsten Bewegung geschaukelt. Es gab keine AC, nur Ventilatoren. Und kein Internet.

Yellow Moon Hostel Koh Rong Samloem

Alles etwas gewöhnungsbedĂŒftig, aber fĂŒr diese Inseln nimmt man das gerne in Kauf. Irgendwie gehört das Puristische sogar dazu und ist Teil des Charmes. Koh Rong Samloem grenzt sich so klar ab von thailĂ€ndischen Partyinseln, die westlichen Standards kaum mehr nachstehen. Koh Rong Samloem ist etwas besonderes.

Ein bekannter Geheimtipp

Immer wenn ich von Kambodscha erzĂ€hle, kann ich jeden nur raten, so schnell wie möglich ins Land zu reisen. Auch wenn Kambodschas Inseln noch nicht von vielen Touristen entdeckt wurden sind, sind sie unter Reisenden bekannt. Auf der grĂ¶ĂŸeren Insel Koh Rong wird momentan ein Flughafen gebaut, der den Ort endgĂŒltig bereit fĂŒr Touristen macht.

Wer die Schönheit noch genießen möchte, sollte Koh Rong Samloem und Kambodscha also schnell besuchen.

Übrigens: Koh Rong Samloem wird auch oft mal Sanloem oder Saloem genannt. Da gibt es kein falsch oder richtig und es ist immer die gleiche Insel gemeint.

Koh Rong Samloem Reise

Lebenswertesten StÀdte der Welt - Hamburg

Auf die Bucket List? Das haben die lebenswertesten StÀdte der Welt gemeinsam

Melbourne bleibt beliebt und ist weiterhin die lebenswerteste Stadt der Welt. Die großen Sehnsuchtsmetropolen New York und Toyko fehlen in den Top 10, dafĂŒr hat es die deutsche Stadt Hamburg geschafft.

StĂ€dte, in denen wir gerne leben wĂŒrden

Melbourne, Wien und Vancouver: Die StĂ€dte, in denen es sich am besten leben lĂ€sst, sind nicht die Metropolen, an die ich sofort denken wĂŒrde. Und, ehrlich gesagt, ich war bisher nur in Hamburg. Die Liste, die der Economist jetzt veröffentlicht hat, spricht allerdings klar dafĂŒr, das bald zu Ă€ndern. Und sieht, bei einem genauem Blick, Ă€hnlich aus, wie in den Jahren zuvor.

Die StÀdte wurden anhand von 30 Faktoren untersucht, dazu gehören StabilitÀt, Infrastruktur, Bildung, gesundheitliche Versorgung und Umwelt. So wundert es kaum, dass Kanada und Australien mit gleich mehreren StÀdten in der Top 10 vertreten sind.

Gute Nachrichten: Die LebensqualitÀt verbessert sich

Die Untersuchung der Economist Intelligence Unit verbirgt allerdings auch gute Nachrichten. Das erste Mal seit zehn Jahren ist die LebensqualitĂ€t weltweit wieder gestiegen. Darunter sind StĂ€dte wie Dhaka (Bangladesh), Jakarta (Indonesien) und New Dehli (Indien). Doch auch Amsterdam und Toronto konnten die sogenannte „liveability“ verbessern, was zum Beispiel an der fallenden KriminalitĂ€tsrate liegt.

Genau diese Rate ist das Problem der großen StĂ€dte wie New York, Tokyo oder London. Die KriminalitĂ€t ist hoch, der Verkehr ist wahnsinnig und die Infrastruktur nicht gut genug fĂŒr all die Millionen Menschen. Konsequenz: Die LebensqualitĂ€t sinkt.

Die lebenswerten StÀdte sind teuer

Lebenswertesten StÀdte der Welt

Eines fĂ€llt jedoch sofort auf: Auf den vorderen PlĂ€tzen der Liste befinden sich nicht gerade Billig-Ziele. Hamburg, Wien und Finnland sind in Europa als teurer Spaß bekannt. Ein Vergleich mit einer eher gĂŒnstiger Stadt in Europa bestĂ€tigt diesen Eindruck.

Nach der Seite numbeo.com sind die Lebensmittelpreise im Supermarkt in der tschechischen Hauptstadt Prag 32 Prozent niedriger als in Hamburg. Die Restaurantpreise sind in Prag beinahe 50 Prozent gĂŒnstiger. Doch auch wenn alle StĂ€dte in der Top 10 nicht fĂŒr gĂŒnstige Preise bekannt sind, sind sie preiswerter als andere vergleichbare StĂ€dte.

Hamburg ist zwar teuerer als Berlin, dafĂŒr aber kostenfokussiert vor MĂŒnchen. Helsinki ist gĂŒnstiger als die skandinavischen StĂ€dte Stockholm und Oslo. In Melbourne kommt man mit weniger Geld aus als in Australiens Flagship-City Sydney.

Trotz des Reisepreises bleiben die Top 10 auf meiner Bucket List und werden hoffentlich zeitnahe besucht. Wien ist aus Deutschland ja recht einfach zu erreichen. Und Kanada und Australien sind sowieso einen Besuch wert.

In wie vielen StÀdten der Top 10 der lebenswertesten StÀdte warst du schon? Welchen Eindruck hattest du?

Wanderlust: Frei und unabhÀngig; aber nicht allein

Freiheit und UnabhÀngigkeit. Danach streben wir doch alle. Leider hab ich viel zu lange gedacht, so richtig frei und unabhÀngig könnte ich nur alleine sein.

Wer frei sein will, muss auch damit klar kommen allein zu sein„. Diesen Satz habe ich vor Jahren mal auf Twitter gelesen. Und er ist hĂ€ngen geblieben, weil ich dachte, dass er wahr ist.

Machen, was man will. Entscheidungen treffen und nur sich selbst fragen. Einfach reisen und umziehen und sich ein Tattoo stechen. Kleine, wie große Dinge, die man einfach tun kann ohne jemand anderen Rechenschaft zu schulden.

Ich glaube nicht an Freiheit als Tatsache. Freiheit ist ein GefĂŒhl. UnabhĂ€ngigkeit auch. Es geht nicht darum, wie frei von Konventionen man wirklich ist. Wie unabhĂ€ngig von Familie, Job und Staat. Sondern darum, dass man sich so fĂŒhlt. Das Mindset muss stimmen.

Freiheit fĂŒhlen, Gemeinschaft wertschĂ€tzen

Wie ein wandelndes Klischee, habe ich mich auf meiner SĂŒdostasien-Reise das erste Mal so richtig frei gefĂŒhlt. Mit dem Scooter alleine durch Ubud fahren, allein an einem Flughafen ankommen ohne das mich jemand abholt. Morgens aufstehen und gehen wohin der Wind mich trĂ€gt. Ohne Kompromiss.

Andererseits habe ich wÀhrend meines Auslandssemesters in Indonesien auch Gemeinschaft und Gruppenzugehörigkeit so richtig zu schÀtzen gelernt. In einem fremden Land hab ich tolle Freunde und Bekannte gefunden, die mein Leben wirklich bereichert haben.

Und zwischen diesen beiden Welten habe ich verstanden, was UnabhÀngigkeit und Freiheit wirklich bedeuten. Ich kann mein eigenes Leben leben. Sachen allein wuppen, mein Ding machen. Und trotzdem wunderbare Menschen um mich herum haben.

UnabhĂ€ngig zu sein, bedeutet auch andere einfach machen zu lassen. Selbstbewusste Entscheidungen treffen und auch anderen in ihr Leben nicht reinreden. Und wenn sich dann die Wege kreuzen, trotz der hunderten Möglichkeiten, die man hat, ist das doch der schönste Umstand der Welt. Eine Gruppe von Menschen, die sich gefunden hat, weil jeder einzelne gerne dort ist. Gemeinsam einen Moment genießen und die absolute Freiheit spĂŒren.

Du bist nicht frei, du bist egoistisch!

Ich glaube, dass wie UnabhĂ€ngigkeit zu oft mit Egoismus verwechseln. Immer darauf bestehen, sein eigenes Ding zu machen, ist vor allem egozentrisch. Keine Verpflichtungen eingehen zu wollen, zeigt meistens nur, dass wir uns dazu nicht bereit fĂŒhlen. Dass wir selbst als Mensch und Individuum noch nicht gefestigt sind.

Du kannst frei und unabhĂ€ngig sein und trotzdem einen festen Freundeskreis haben oder in einer erfĂŒllenden Partnerschaft leben. Sich frei zu fĂŒhlen heißt letztendlich mit sich selbst zufrieden zu sein. Nicht mehr das GefĂŒhl von Rechtfertigung verspĂŒren. Und keine selbstbezogenen Erwartungen mehr an andere zu stellen.

Reiseroute SĂŒdostasien Interaktive Karte

Sieben Monate SĂŒdostasien: Meine Reiseroute

Ein Jahr ist es her, seit ich in mein bisher grĂ¶ĂŸtes Abenteuer gestartet bin. Ein Auslandsstudium in Indonesien und anschließend zwei Monate allein durch SĂŒdostasien reisen. Meine Reise startete damals in Hamburg mit einem 10kg-schwerem Backpack und ziemlich viel Angst im Herzen. Ein Jahr spĂ€ter wĂŒrde ich mich selbst wohl kaum mutig nennen, aber abenteuerlustig. Ich habe so viel gesehen, erlebt, gefĂŒhlt und ausprobiert. Und ich möchte es teilen.

Alle Ziele, die ich wĂ€hrend meiner sieben Monate unterwegs angesteuert habe, findest du auf der Karte. Und StĂŒck fĂŒr StĂŒck auch auf diesem Blog. Ich möchte keinen weiteren Reiseblog fĂŒhren. Es gibt hunderte Frauen und MĂ€nner, die bessere Fotos schießen und Geschichten lebendiger erzĂ€hlen können. DafĂŒr möchte ich mich gern‘ den Dingen widmen, die auf anderen Blogs oft verschwiegen werden. Ich möchte Fakten und Daten liefern und so Reisen nachvollziehbarer und planbarer machen. Reisen löst in uns selbst viele Emotionen aus, doch die Entscheidung fĂŒr oder gegen eine Reise werden meist aufgrund von Kosten und MĂŒhen getroffen.

Von Anfang August bis Ende Dezember war ich hauptsĂ€chlich in Jakarta, der Hauptstadt Indonesiens, und habe dort Kommunikation studiert. In dieser Zeit bin ich einmal nach Singapur geflogen, da ich noch kein langfristiges Visum fĂŒr meinen Aufenthalt in Indonesien hatte. Im November habe ich außerdem die schöne Stadt Yogyakarta im östlichen Teil der Insel Java besucht. Mit dem Bus ging es zwischendurch in die nahegelegenen StĂ€dte Bogor und Bandung.

Richtig begonnen habe ich mit meiner Reise am 30. Dezember und einer ersten EnttĂ€uschung. Silvester wollte ich in Bangkok feiern und erfuhr erst am Abend vorher, dass das große Feuerwerk in diesem Jahr nicht stattfĂ€nde, weil kurz zuvor der thailĂ€ndische König gestorben war und das Land noch trauerte.

Daten Suedostasien

Im Januar verbrachte ich ein paar Tage in Bangkok und Chiang Mai, bevor es nach Kambodscha ging. Kambodscha hat sich gleich hinter Indonesien in mein Herz geschlichen. Dort verbrachte ich beinahe zwei Wochen und habe mir die Hauptstadt Phnom Penh, die ĂŒberirdischen Tempel um Angkor Wat, die ruhige Insel Koh Rong Sanloem, sowie die beiden StĂ€dte Krong Kampot und Kep angesehen.

Reiseroute Suedostasien

In einem kleinen Bus ging es nach ĂŒber die Grenze nach Ho-Chi-Minh-Stadt und vor dort weiter nach Kuala Lumpur, wo ich spĂ€ter eine Freundin traf. Einen Tagesausflug nach Malakka spĂ€ter, ging es fĂŒr mich zurĂŒck nach Indonesien. Innerhalb eines Monats besuchte ich Makassar in Sulawesi, Kuta, Seminyak, Canggu und Ubud in Bali, sowie Gili Air. Danach ging es bis nach Papua zu den vier Königen, Raja Ampat. Meine Reise endete Anfang MĂ€rz in Jakarta, wo mein Flug zurĂŒck nach Hamburg abhob.

Komisch, wie all das Erlebte zwischen den Zeilen von drei AbsĂ€tzen klebt. Dabei denke ich noch heute beinahe tĂ€glich an meine wunderschöne Zeit in SĂŒdostasien. Deswegen werden hier ab jetzt regelmĂ€ĂŸig Berichte meiner Reise erscheinen. Parallel plane ich auch schon die nĂ€chsten Abenteuer.

Fortbewegung Suedostasien

Wenn du an einem Bericht ĂŒber einen Ort besonders interessiert bist oder sonstige Fragen zum Reisen in SĂŒdostasien hast, immer her damit 🙂