Schottland Rundreise

Reiseroute: 10 Tage Irland, Schottland und England

Es muss nicht gleich eine einjährige Weltreise sein. Auch wenig Zeit bietet viel Raum für Abenteuer. Ich bin 10 Tage mit einer Freundin durch Irland, Schottland und England gereist und komplett begeistert, wie viel wir sehen konnten.

Irland: Dublin, Galway, Cliffs of Moher, Baby Cliffs

Irland hat mich enttäuscht. Das kleine Land ist zwar charmant, aber nicht besonders abwechslungsreich. Grüne Wiese, Schafe, Burgen und Steine prägen die Landschaft. Dazu kommt der mürrische Regen und der allseits bedeckte Himmel. Trotzdem ist Irland charmant, aber für mich kein Must-See.

Dublin haben wir an einem Tag per Fuß erkundet. Die Stadt ist klein und durch die vielen kleinen Pubs schon sehenswert. Für den zweiten Tag haben wir vorher eine Tour gebucht, die uns zu den Cliffs of Moher (schön, aber sehr überlaufen), den Baby Cliffs und nach Galway gebracht hat. Touri-Touren werden ja oft belächelt, diese Tour fand ich aber sehr sinnvoll, weil wir nur wenig Zeit für Irland eingeplant hatten.

Schottland: Glasgow, Edinburgh und die Highlands

Schottland hingegen hat mich einfach nur umgehauen. Hier hatte ich aber auch kaum Erwartungen, weil ich mich vorher kaum informiert hatte 🙊 Wer Europa bereisen möchte, sollte unbedingt nach Schottland fahren. Hier gibt es spannende Städte wie Glasgow und Edinburgh, beeindruckende Natur in den Highlands und viele Drehorte aus den Harry-Potter-Filmen.

Unser Couchsurfing-Host in Glasgow hat uns spontan mit auf einen Tagestrip in die Highlands genommen. Dadurch haben wir an einem Tag viel sehen können. Unter anderem Loch Lomond, Loch Ness, Fort William und Glenfinnan. Ich kann dringend empfehlen selbst mit dem Auto oder Motorrad zu fahren und keine Tour zu buchen. Nur ein bisschen mehr Zeit würde ich mir das nächste Mal nehmen. Alles an einem Tag zu sehen ist einfach etwas zu anstrengend und man kann die Schönheit kaum noch genießen.

England: Nottingham und Matlock Bath

Unser Hauptziel für die Reise war Nottingham. Dort lebt momentan ein indonesischer Freund von uns, den wir besucht haben. Nottingham ist kein typisches Reiseziel, sondern eine Studentenstadt. Zahlreiche günstige Restaurants, Bars und Secondhand-Läden warten hier. Außerdem die University of Scotland und die Trent University.

Von Nottingham waren wir nur eine Zugstunde von der niedlichen Kleinstadt Matlock Bath entfernt. Ein echter Geheimtipp, wo wir die Heights of Abraham erwandert sind, eine Cave besichtigt haben und ein Feuerwerk genießen konnten. Der perfekte Abschluss unseres Trips!

Transport, Essen und Leute

Der Pound und der Euro liegen derzeit fast gleichauf, wodurch Großbritannien kein günstiges Reiseziel ist. Allerdings bieten Tesco und sämtliche Restaurants „Meal Deals“ an, sodass man doch recht günstig essen kann. Durch die gute Infrastruktur durch Nah- und Fernbusse ist man in Großbritannien sehr mobil. Mit sn-ap Travel, dem National Express und City Link kommst du zügig von A nach B. Allerdings solltest du hier früh buchen, da es kurzfristig teuer werden kann.

Richtig begeistert bin ich von der Freundlichkeit der Iren, Briten und Schotten. Wer aus dem Bus aussteigt, bedankt sich beim Busfahrer und wenn wir uns mal wieder verirrt hatten, hat uns immer jemand geholfen. So macht Reisen Spaß!

Großbritannien England Karte

Warst du auch schon in Irland oder Großbritannien reisen? Was hat dir am meisten gefallen?

MyMaps Google Tutorial

Tutorial: Interaktive Karten mit Googles MyMaps erstellen

Egal, ob ich über meine Reiseroute in Südostasien berichte oder über die lebenswertesten Städte auf der Welt: Immer binde ich MyMaps ein, um dir zu zeigen, worüber ich gerade schreibe. Als Reiseblogger ist das unheimlich nützlich. Doch auch wenn du von deinen liebsten Cafés in der Heimat schreibst, helfen Karten dir, deine Inhalte zu visualisieren.

MyMaps ist ein kostenloses Tool von Google, das auf Google Maps basiert. Es ermöglicht dir, Orte zu markieren, Routen zu erstellen und einzelne Elemente zu kennzeichnen. Heute möchte ich dir die Basics beibringen, damit du in Handumdrehen deine eigenen Karten mit MyMaps kreieren kannst.

Karten mit MyMaps erstellen

EINS: Um Karten erstellen zu können, brauchst du einen Google Account und besuchst die Seite mymaps.google.com. 

ZWEI: Gebe deiner Karte einen aussagekräftigen Namen.

DREI: Lokalisiere die ersten Orte, die du markieren möchtest. Du kannst Länder, Städte oder auch Sehenswürdigkeiten markie  ren. Also alles, was du auch bei Google Maps finden kannst.

MyMaps Orte finden und hinzufügen

VIER: Ordne deine markierten Orte, weisen ihnen Symbole zu und werde kreativ.

a. Ordne die Orte in Ebenen und Reihenfolge

b. Weise Symbole zu

c. Ändere die Struktur der Karte

FÜNF: Mach deine Karte öffentlich.

SECHS: Bette deine Karte in deinen Blog oder deine Website ein.

Gestaltungsmöglichkeiten der Karte

Wie du schnell feststellen wirst, gibt es viele Möglichkeiten, die Karte schöner und hilfreicher zu gestalten. Du kannst zum Beispiel die Optik der Karte ändern, für jeden Ort ein bestimmtes Symbol hinzufügen und auch eigene Bilder hochladen.

Am besten markierst du in der Karte alle Orte, die du in deinem Blogpost erwähnst. So werden Entfernungen und Besonderheiten der Region oder des Landes besonders deutlich. Die höchste Prämisse sollte die Nutzerfreundlichkeit sein. Das bedeutet: Markiere die relevanten Punkte und nicht alles, was dir in den Sinn kommt. Benutze verständliche Symbole und benenne deine Karten und Ebenen so, dass andere Nutzer verstehen, was du meinst.

Nutzt du auch Karten, um deine Abenteuer zu visualisieren? Oder hast du Fragen zu MyMaps?